Dunkle Haut hat durch Eumelanin mehr Schutz vor UV. Nach Verletzungen braucht die Haut länger, um wieder Farbe zu bekommen. Oft entsteht eine helle Stelle (Hypopigmentierung). Die Pigmentzellen müssen erst aus dem Rand der Wunde oder Haarfollikeln neu wandern. Je nach Schwere kann der Pigmentverlust dauerhaft bleiben oder es kann zu dunkleren Flecken kommen. Diagnostisch ist dunkle Haut fordernd, da Entzündungszeichen wie Rötungen oft nicht sichtbar sind.
Der Text erklärt anhand eines Falls, wie sich der eigene Körper bei Diabetes-Schäden langsam fremd anfühlt. Teile des Körpers werden kaum noch wahrgenommen, was Wundheilung und Verhalten erschwert. Das Bild vom „Leibesinselschwund“ zeigt, wie wichtig ein ganzheitliches, mitfühlendes Wundmanagement ist.
Der mgo Fachverlag veöffentlicht den Artikel von Inga Hoffmann-Tischner und Alessandra Hoffmann gleich in zwei Zeitschriften.
In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob die Riechstimulation mit ätherischem Lavendelöl als komplementäre pflegetherapeutische Intervention zur Schmerzreduktion bei der Wundreinigung eingesetzt werden könnte.
In dem Artikel wird die Kombination des Kompressionssystems CoFelex TLC zinc/calamine mit der superabsorbierenden Wundauflage curea P1/P2 unter die Lupe genommen. Eine prospektive, multizentrische Studie beschreibt die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Kombination.
Ein Thema in der aktuellen WUNDmanagement Ausgabe ist die „Dekubitus Sensibilisierung“. Eine Projektarbeit der angewandten Pflegewissenschaft an der katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, welches mit einem professionellen und sehr emotionalen Video umgesetzt wurde und bereits eine Vielzahl an Pflegefachpersonen erreicht hat.
Der Artikel beleuchtet die Bedeutung der Hautpflege in der Langzeit- und Wundversorgung. Eine Umfrage unter 280 Fachpersonen zeigt, wie häufig Hautbeurteilung und Dokumentation durchgeführt wird. Ebenso wird ein Blick auf „traditionelle“ Hausmittel und Edukationszeit geworfen.
Die Veröffentlichung des neuen Expertenstandards im Juni 2024 soll die Pflegepraxis verbessern, indem klare, evidenzbasierte Richtlinien zur Erhaltung der Hautintegrität eingeführt werden.