Tages Rezert-Veranstaltungen*

Die Kurse richten sich an:

  • Ärzte, Pflegefachkräfte, Med. Fachangestellte
  • Wundexperten ICW®,  Fachtherapeuten ICW®, Pflegetherapeuten ICW®
  • sowie alle Wundbegeisterten, die mit ­Wundpatienten in Berührung kommen

* Die Rezert-Veranstaltungen erfolgen in Bezug auf Rezerti­fi­zierungs­punkte von ICW/TÜV vorbehaltlich der Anerkennung durch die ­Zertifizierungsstelle. Nach Bestätigung werden die Punkte auf unserer und der ICW Homepage aufgeführt.


Thema: Wunddokumentation – möglicher Weg zu einer ­besseren Vergütung

22.01.2020, 09:00 – 17:00 Uhr

Dozentin: Ruth Eifler

 

Die Wunddokumentation ist eine Vorgabe des Expertenstandard Chronischer Wunden und setzt umfassendes Fachwissen voraus. Was nicht dokumentiert ist, gilt als nicht erbracht und hat vor Gericht keinen Bestand.

 

Dokumentations Hilfmittel in Form vom Assessments sind eine hilfreiche Ergänzung/Maßnahme und für jede PfK eine Erleichterung in der zu erbringenden Dokumentation.

 

Besondere Herausforderungen erwarten uns in der Wirtschaftlichkeit. Möglichkeiten der Optimierung der Vergütung in der Wundversorgung und Dokumentation, machen die Wundversorgung wieder attraktiver.

 

Lösungen im Spannungsfeld der Verordner und Bewilliger (Krankenkassen) sollten eine hohe Priorität haben.



Thema: Kommunizieren auf Augenhöhe – (Wund-) Fachsprache richtig anwenden

24.03.2020, 09:00 – 17:00 Uhr

Dozent: Norbert Kolbig

 

Wie funktioniert sie die Kommunikation mit den anderen Berufsgruppen, die an der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden beteiligt sind? Oft hört man Abkürzungen oder Fachchinesisch.

 

Die Kommunikation mit dem Patienten stellt uns wiederum vor andere Herausforderungen. Er möchte uns verstehen und unsere Wund­therapie nachvollziehen können.

 

Zwischen Umgangssprache und Fachsprache hin- und hergerissen! Jetzt gilt zu entscheiden, wie kommuniziere ich mit meinem Gegenüber. Bin ich sattelfest in der Argumentation oder ­werde ich von den vielen Fakten überrollt?

Inhalte:

  • Vokabeln lernen – auch im Beruf
  • Klassifikationen – sind die sinnvoll?
  • Anwendung der Fachsprache
  • Schwierige Themen für „Dummies“ aufbereitet
  • Sicher in der Dokumentation


Thema: Wundversorgung bei iatrogenen Wunden – Umgang und Handhabung bei Port, Stoma, Einstichstellen

17.06.2020, 09:00 – 17:00 Uhr

Dozentin: Inga Hoffmann-Tischner

 

Abstrakt folgt in Kürze.



Thema: Palliative Wundversorgung/S3 Leitlinie

12.11.2020, 09:00 – 17:00 Uhr

Dozentin: Inga Hoffmann-Tischner

 

Exulzerationen im neuen Wording „Malignom-assoziierte Wunden“ sind tumor- und therapie­bedingte Wunden in palliativer Lebenssituation. Diese Wunden gehen mit schwerwiegenden Symptomen sowohl für die Psyche als auch die Physis einher.

 

In der Palliative Care gilt es die belastenden Symptome wie Wundschmerz, Juckreiz, Exsudation, Wundgeruch und Blutung unter Kontrolle zu bringen. Verbandstoffe müssen unter anderen Gesichtspunkten betrachtet werden. Es gilt hier nicht ein feuchtes Wundmilieu zu schaffen, sondern die Möglichkeiten der Innovation zu nutzen, um Lebensqualität bei den Betroffenen und ihren Angehörigen zu produzieren.

 

Jeder Patient ist eine neue Herausforderung mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Symptom­gewichtung.
In der Kommunikation bedarf es Aufrichtigkeit, Achtsamkeit, Respekt und Mut um ­Themen wie z.B. belastenden Wundgeruch zu erörtern.

 

Oberste Devise:

„Nicht dem Leben mehr Tage,
sondern den Tagen mehr Leben geben.“

C. Saunders

 



Thema: Antidekubitus – Druckentlastung auch bei Zeitdruck

30.11.2020, 09:00 – 17:00 Uhr

Dozentin: Ruth Eifler

 

Dekubitus ist ein Krankheitsbild mit vielen ­Facetten. Die Diagnose Dekubitus wird oft für alle Wunden im Gesäß-/Intimbereich gestellt, obwohl das nicht der Definition entspricht. In Kombination mit Harn- und/oder Stuhlinkontinenz werden Versorgungsanforderungen nochmals erschwert und Lebensqualität um ein Viel­faches minimiert.

 

Die Haut als unser größtes Organ stellt uns vor besondere Herausforderungen im Bereich der Pflege und des Schutzes. Beim Dekubitus stehen die Bewegungsförderung und Druckentlastung/-verteilung mit entprechenden Hilfsmitteln im Mittelpunkt der Behandlung.


Strukturen sind erforderlich, um im Zeitmanagement Dekubitusprophylaxe und Dekubitusbehandlung eine wirtschaftliche Versorgung zu erreichen.



Thema: Roter Faden in der Wundtherapie – diagnostische ­Methoden und Behandlungsverfahren

30.11.2020, 09:00 – 17:00 Uhr

Dozent: Jens David Puschmann

 

Von neuen diagnostischen Methoden und Behandlungsverfahren zu Erleichterungen in der wundtherapeutischen Gefäßmedizin.

Die Patienten erfahren durch eine optimierte Wundversorgung eine Verbesserung ihrer Lebens­qualität. Zusätzlich bieten immer wirksamere Therapieverfahren, Medizinprodukte und Arzneimittel Möglichkeiten zur Optimierung der Wundbehandlung, zur Verkürzung von Therapieverläufen oder sogar zur Prävention chronischer Wunden.

Hauptanliegen des Kurses ist die Zusammenfassung neuer und etablierter Diagnostikverfahren und Therapiekonzepte.



Anmeldung

Nebenstehendes Anmeldeformular steht per "klick" als PDF Datei zum Download bereit. Ausdrucken, ausfüllen und per Fax oder E-Mail zurücksenden.

Nach EMail-Eingang erhalten Sie von uns eine Bestätigung mit der Bitte die Kursgebühr umgehend zu bezahlen.

 

Unsere AGBs finden Sie hier

Wir akzeptieren den Bildungscheck!

Mit dem Bildungsscheck beteiligt sich das Land NRW mit 50 % und bis zu 500 € an Ihren Weiterbildungskosten

Infos hier